Greenhouse im sozialen und kommunalen Umfeld

Greenhouse School an der mecklenburgischen OstseeWenn eine Kleinstadt oder ein Dorf jenseits der großen Metropolen überleben will, benötigt es ein paar elementare Dinge, die für ein Wohlbefinden auf dem Lande dringend notwendig sind:

  • einen Arzt
  • einen Apotheker
  • einen Supermarkt
  • vielleicht einen Pastor
  • aber ganz bestimmt eine Schule

Fehlt nur eine dieser Komponenten, so wandert ein Teil der Bewohner ab und neue Bürger ziehen gar nicht erst in die Kleinstadt.

Wir sagen deshalb, dass ländliche Strukturen auch lebenswert sein müssen. Aus diesem Grunde lehnen wir Schulschließungen bei gleichzeitiger Errichtung von zentralen Schulfabriken ab. Es ist falsch, wenn Kinder in dunklen Wintermonaten bei Eiseskälte auf den Schulbus warten müssen, um eine Stunde und sogar länger zur Schule fahren zu müssen. Schule muss regional, nah und menschlich bleiben.


Greenhouse für den ländlichen Raum

Viele Familien wünschen sich für ihre Kinder, dass sie in einer gesunden Umwelt jenseits der Großstadt-Hektik aufwachsen. Für diese Familien muss es auch Schulen vor Ort geben. Deshalb finden Sie die Greenhouse School in einem kleinen Ort wie Graal-Müritz.


Greenhouse für Alle

Eine Schule in der Kleinstadt ist keine Schulfabrik sondern vielmehr ein von Regionalität und Individualität geprägter Teil des Lebens auf dem Lande. Dabei muss sie zugleich auch Schule für alle Kinder sein: bis zum Berufsabschluss, zur Mittleren Reife und sogar bis zum Abitur. Allein durch unser integriertes Gesamtschulsystem bietet auch eine Kleinstadt alle Schulabschlüsse, wie sie sonst nur in der Großstadt oder in weiter Entfernung möglich sind.

Greenhouse als Wirtschaftsfaktor

Unternehmen suchen ständig neue und bessere Mitarbeiter. Betriebe auf dem Lande haben es da besonders schwer. Nicht so bei uns: hier entwickelt sich eine Schar von Schulabgängern mit hervorragendem Niveau, Ausbildungsreife und Studierfähigkeit. Deshalb wird Greenhouse zum Beispiel von der Wirtschaftlichen Vereinigung in Graal-Müritz in hervorragender Weise unterstützt. Für unsere Eltern heißt das zugleich, dass ihre Kinder auch auf dem Lande hervorragende Berufschancen nach der Schule haben werden.

Greenhouse als Zuwanderungsmagnet

Nicht wenige Familien entscheiden sich bei einem Umzug bewusst für einen Wohnort, der über eine nahe liegende und gute Schule verfügt. Seit Gründung im Jahre 2008 können wir feststellen, dass Graal-Müritz entgegen des demographischen Wandels im Lande wächst, blüht und gedeiht. Die Greenhouse School ist dabei ganz sicher einer der Gründe, warum sich Familien genau hier niederzulassen.

Wenn Schulbusse Elternrechte einschränken

Politiker und Ministerien wünschen sich zentrale Kontrolle und Steuerung. Trotz höchstrichterlich verbriefter Schulwahlfreiheit wird alles daran gesetzt, den Eltern ihr Recht auf freie Schulwahl zu verwehren. So kommt es immer häufiger vor, dass Fahrtkosten für Schulbusse nur noch zu den Schulen bezahlt werden, die der Staat als „Einzugsschule“ vorgegeben hat. Und Schulen in freier Trägerschaft werden gründsätzlich nicht als Einzugsschule definitiert. Damit wird das Grundrecht auf freie Schulwahl zu einer Frage der finanziellen Möglichkeiten – staatlich gewollt und provoziert. Wenn Sie in Graal-Müritz leben, haben Sie die freie Wahl zwischen der nächsten staatlichen Einzugsschule und der Greenhouse School bei Ihnen vor Ort.

Mecklenburg-Vorpommern – ein klein wenig „Kanada“ mitten in Deutschland

Entfernungen spielen im „schönsten Bundesland der Welt“ eine völlig andere Rolle als in einer Großstadt oder anderen Ballungsgebieten. Man könnte sagen, dass wir hier in einer Art „Klein-Kanada“ leben: endlose Weiten und bis zu anderthalb Stunden Busfahrt zur nächsten weiterführenden Staatsschule. Auf kanadische Verhältnisse übertragen würde das wohl bedeuten, dass wir unsere Kinder dort morgens ins Flugzeug zur Schule setzen müssten. Auf so einen Unsinn käme in Kanada kein Politiker. Deshalb setzt man dort auf kleine, eigenverantwortlich handelnde Schulen und nicht auf zentrale Einzugsschulen wie hier zu Lande. Und im Notfall wird den Eltern erlaubt, ihre Kinder im sogenannten „Homeschooling“ selbst zu unterrichten, was übrigens in Deutschland strikt verboten ist.

Wir wünschen uns daher auch ein klein wenig mehr „Kanada“ bei uns mit einem modernen Schulsystem von kleinen und flexiblen Schulen auch jenseits der Großstadt.

Schulgeld = staatlich gefördertes Strafgeld?

Schulgeld ist keine gewinnsteigernde Einnahme von privaten Schulen sondern entsteht dadurch dass Schüler an Privatschulen vom Staat schlechter als an Staatsschulen gefördert werden. So übernimmt der Staat nur einen Teil der Lehrergehälter, weshalb die Eltern die Differenz selbst tragen müssen. Auf diese Weise sind insbesondere Familien mit geringeren Einkommen gezwungen, ihre Kinder auf eine staatliche Schule zu entsenden. Dabei reden Politiker doch immer davon, dass gute Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein darf. Wir würden uns wünschen, dass alle Kinder – egal ob arm oder reich – gleich gefördert werden. Dann müssten auch wir kein Schulgeld erheben, wie es zum Beispiel in den Niederlanden der Fall ist. Bis es soweit ist, unterstützt die Kommune Graal-Müritz ihre Familien und übernehmen einen Teil der Gelder, die das Bildungsministerium für seine Kinder nicht bezahlt.

Greenhouse für ein neues Miteinander

Unsere Schule ist ein integraler Bestandteil des sozialen Lebens jenseits der Großstadt. Wir wollen helfen, das Leben auf dem Lande noch lebenswerter zu machen, – dafür stehen wir mit unserem Namen:

Greenhouse – das Treibhaus in dem kleine Sprößlinge in geschützer Umgebung behütet zu großen, starken und selbstbewussten Geschöpfen aufwachsen können.

Ihr Ansprechpartner
Hilla Pedersen


Der Link zu diesem Artikel lautet:
http://greenhouse-school.de/2012/09/24/kommunales-umfeld/