ProPhys 2013 in Greifswald – und wir waren dabei!

Von der Greenhouse School profitierten 6 besonders „Physik-interessierte“ Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klasse von diesem außergewöhnlichen Angebot. Kreativität, Geschick, Fantasie, Teamgeist und das physikalische Wissen wurden herausgefordert.

Lesen Sie hier den Bericht unserer Schülerin Kim Hansekowski:

Wenn man das Wort Physik in den Mund nimmt, geht nicht selten ein Stöhnen durch die meisten Klassen. Viele Jugendliche denken, Physik sei eines der schwer verständlichsten Fächer in der Schule und habe nur mit Formeln, viel Rechnen und komplizierten Theorien zu tun. Doch das ist ein Irrtum, was wir – Jonas, Antje, Julia, Sebastian, Vivian und ich – im Zeitraum vom 09.10.-12.10.2013 am Institut für Physik an der Universität in Greifswald erfahren durften.
Zusammen mit 16 anderen Schülern aus Mecklenburg-Vorpommern galt es folgende Aufgabe zu bewältigen:
In Kleingruppen sollte eine Rakete mit Wasserantrieb konstruiert werden, welche dann fliegen und mit einem Fallschirm wieder sanft landen sollte. Für diese Aufgabe hatten unsere Gruppen vonrakete 3 jeweils 3 Mitgliedern die 4 Tage über Zeit.
Zwischen den einzelnen Projektphasen gab es weitere spannende Programmpunkte rund um die Physik.  Am Donnerstag fand für die Gruppen eine interessante Führung durch die einzelnen Labore des Institutes für Physik statt. Dort konnten wir schauen, mit welchen Experimenten und Forschungen sich die Professoren und ihre Arbeitsgruppen zurzeit beschäftigen. Am Abend gab es dann einen Einblick in das Hauptgebäude der Universität Greifswald unter dem Motto: „Böse Buben? Böse Mädchen?”
Am nächsten Tag ging es dann wieder an den Bau unserer Raketen, der mit einigen Tücken und Schwierigkeiten verbunden war, wie zum Beispiel, dass sich Fallschirme  nicht öffnen ließen oder die Raketen nicht ordentlich abgedichtet werden konnten. Nachdem dann die letzten Vorkehrungen für weitere Messungen getätigt waren, nahmen wir noch an einer Führung durch das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik teil. Ganz besonders dort konnten wir vielerlei spannende Dinge und Experimente entdecken und feststellen, dass Physik eine lebendige und hochinteressante Wissenschaft ist.
Am letzten Tag (Samstag) wurden schließlich die einzelnen Flugobjekte einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert und erläutert. Wir haben uns sehr gefreut, dass auch unsere Physiklehrer den Weg nach Greifswald gefunden hatten. Jeder war gespannt auf die Ergebnisse der anderen Gruppen und alle kamen schließlich zum selben Fazit: Je leichter die Rakete ist, desto höher ist ihre Flugbahn.
Die Gäste und alle Beteiligten waren von den Ergebnissen begeistert und konnten sich ein Bild davon machen, wie aufregend die letzten Tage für uns Jugendliche waren und wie viel Spaß uns die Physik in Greifswald gebracht hat. Besonders gefreut haben wir uns über das Lob unserer wissenschaftlichen Betreuer, denen aufgefallen war, wie außergewöhnlich gut und überzeugend wir Schüler der Greenhouse School in freier Rede unsere Raketen präsentierten!
Wir bedanken uns bei dem Institut für Physik der Universität Greifswald, wir danken für die Spenden und Finanzmittel, die dafür gesorgt haben, dass diese Projekttage für alle Schüler kostenfrei waren und auch bei unserer Schule, die es uns ermöglicht hat, solche tollen Physik-Tage in Greifswald verbringen zu dürfen.
Es war eine  aufregende, spannende und lehrreiche Zeit, und die Projekttage Physik können wir nur empfehlen.


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http://greenhouse-school.de/2013/10/18/prophysgreifswaldundwirwarendabei/