Gastvorlesung in der 11. Klasse

gastvorlesung 1Wenn sich selbst gestandene Physikprofessoren auf diesem Gebiet nicht immer einig sind, wenn dieser Bereich der Physik aus gutem Grund theoretische Physik heißt, dann wirft diese Thematik natürlich und verständlicher Weise erst recht Fragen bei unseren gymnasialen Schülern auf. Und das soll es auch, denn gerade dieser Physikbereich lässt viel Raum für eigene Ideen und Modelle über die Beschaffenheit des Lichts und der Entstehung unseres Universums. Um die Schüler genau dazu anzuregen, sich auf diese Ideenwelt einzulassen, und um einige Gedankenknoten aufzulösen, die sich in manchem Schülerhirn während der letzten Stunden vielleicht gebildet hatten, hielt Dr. Radefeldt heute eine Gastvorlesung. Er bot eine anschauliche Gesamtzusammenfassung dessen, was in den letzten Stunden bereits besprochen und gezeigt wurde und leitete dann über die Einsteinsche Relativitätstheorie und den klassischen sowie relativistischen Dopplereffekt zur kosmischen Rotverschiebung über. Da war er angekommen bei den Theorien über die Entstehung unseres Universums. Mit viel Enthusiasmus und Spanngastvorlesung 2ung brachte er den Zuhörern der 11-ten Klasse nahe, wie streitbar die Theorien sind, wie viel wunderbarer Spielraum den Wissenschaftlern hier offen steht, wie spannend Physik sein kann. Ziel erreicht kann man nur sagen. Schweigend beeindruckt, aber auf jeden Fall ein Stück verständiger, was die theoretische Physik angeht, verließen die Schüler nach 90, sicherlich auch anstrengenden Minuten den Physikraum.  In den Wochen nach den Ferien werden sie durch eigene Vorträge über  die praktischen Anwendungen der Quantenphysik das Thema abrunden. So wurde dieses, durchaus anspruchsvolle Themengebiet für jeden Schüler auf eine gewisse Weise vielleicht spannend, interessant und aufschlussreich. Vielen Dank, Herr Dr. Radefeldt.


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